August 11, 2014 By

Quakenbrück, 30. Juni 2014. Die SLA GmbH, Experte für Prozessoptimierung und IT-Lösungen in der Lebensmittelindustrie, bereitet Schlachthöfe und fleischverarbeitende Betriebe effizient auf eine Einführung der risikoorientierten Fleischuntersuchung vor. Als Voraussetzung hierfür gelten laufende Informationen an die Überwachungsbehörden – ebenso wie „integrierte Produktionssysteme“ für eine transparente und rückverfolgbare Dokumentation wesentlicher Daten der Tierhaltung bis zur Schlachtung.

Die risikoorientierte Fleischuntersuchung soll gesundheitliche Risiken minimieren sowie Zeit und Kosten sparen – doch zuvor müssen Schlachtbetriebe die Voraussetzungen dafür schaffen. Damit in Zukunft eine visuelle Fleischkontrolle am Schlachtband genügt und konventionelle Untersuchungen ebenso wie die Anwesenheit des Veterinärpersonals reduziert werden können, müssen die Betriebe vor jeder Schlachtung entsprechende Informationen liefern. Informationen aus der Lebensmittelkette gehören ebenso dazu, wie die Ergebnisse regelmäßiger Monitorings auf Basis von Befunddaten, die bei der Anlieferung und im folgenden Verarbeitungsprozess erhoben werden. Einen weiteren Schwerpunkt bildet eine transparente und rückverfolgbare Dokumentation. Mit der durchgängigen Branchenlösung ERP-Office Meat von SLA sind Schlachtbetriebe dafür bestens aufgestellt. Mit einem Software Add-on für das Anliefer-, Stall- und Buchtenmanagement unterstützt SLA nun all jene Betriebe, die noch nicht so weit sind: Von der Anlieferung über das Stall- und Buchtenmanagement bis zur Betäubung hilft das Modul bei der Erfassung, Bewertung und Dokumentation der ergriffenen Maßnahmen. Eine moderne Benutzeroberfläche für Tablet-PC und Mobilgeräte steht bereits bei der Annahme der Lieferungen zur Verfügung. Fahrzeug- und Stallparameter werden erfasst, Bewertungen der Veterinäre und getroffene Maßnahmen festgehalten. Eine Visualisierung des Stalls mit seinen Buchten zeigt den Beteiligten übersichtlich die Einhaltung von Ruhezeiten oder den Qualitätsstatus an. Sind alle Kriterien erfüllt, werden die Buchten entsprechend ausgetrieben und der Betäubung zugeführt – wenn möglich, übernimmt das System dabei sogar die Anlagensteuerung.

Sämtliche erfassten Informationen stehen automatisch am Schlachtband zur Verfügung. Sie werden um Tierwohl- und Tierschutzdaten ergänzt und bilden die Basis flexibler Auswertung und Dokumentation. Mit den Möglichkeiten einer vorherigen Schlachtplanung lässt sich der Personaleinsatz für risikoorientierte oder konventionelle Fleischuntersuchungen planen.

Speziell für die manipulationssichere Dokumentation der erfassten Daten hat SLA ihre Meat Integrity Solution entwickelt. Ohne Eingriffsmöglichkeiten von außen werden alle Informationen verschlüsselt auf einem redundanten Server gespeichert. Damit erfüllen Kunden der SLA schon heute die Anforderungen von morgen.

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