SLA: Meat Integrity Solution (MIS) erhält TÜV-Zertifikat für höchste Sicherheitsstufe

März 12, 2015 By

MISQuakenbrück, 12. März 2015. Mit der Meat Integrity Solution (MIS) von der SLA Software Logistik Artland GmbH erfüllen zahlreiche Schlachtbetriebe in allen Teilen Deutschlands sicher und zuverlässig ihre Informations- und Dokumentationspflichten nach dem Fleischgesetz. Nun bestätigt ein Zertifikat, dass die gesamte Lösung die heute geltenden internationalen Sicherheitsstandards in höchstem Maße erfüllt und umfassenden Datenschutz gewährleistet. Zuvor wurde sie im Rahmen einer Sicherheitstechnischen Qualifizierung von der Zertifizierungsstelle der TÜV-Informationstechnik GmbH eingehend geprüft.

Mit der Meat Integrity Solution (MIS) sichern Schlachtbetriebe ihre Klassifizierungsdaten aus dem Eichbereich zusammen mit Veterinärbefunden aller Schlachttiere verschlüsselt und signiert auf einem internen Meat Integrity Server. Über das Internet können sie Lieferanten und Handelspartnern, Klassifizierungsdiensten und Kontrollinstanzen individuelle Zugriffsrechte auf relevante Daten einräumen. Durch diese Art der Erfüllung des Fleischgesetzes entsteht Transparenz und Sicherheit in der gesamten Lieferkette bis an die Verbraucher. „Die Sicherheitstechnische Qualifizierung durch TÜViT bestätigt unser dreifaches Sicherheitskonzept“, sagt Hermann Grevemeyer, Geschäftsführer von SLA. „Die Meat Integrity Solution (MIS) gewährleistet eine sichere Kommunikation, Authentifizierung und Zugriffskontrolle sowie eine geschützte Aufbewahrung aller Daten.“ Um die höchste Stufe des TÜViT Trusted-Zertifikates zu erreichen, wurden nicht nur die technischen Sicherheitsanforderungen, Architektur und Design der Lösung sowie Installation und Betrieb überprüft. Die Sicherheitsexperten des TÜV suchten gezielt nach Schwachstellen und simulierten Hackerangriffe. Selbst das Änderungsmanagement der Software wurde überprüft.

„Die unabhängige Untersuchung durch TÜViT beweist, dass unsere IT-Lösungen den höchsten internationalen Standards entsprechen“, sagt Jörg Brezl, Geschäftsführer von SLA. „Wir freuen uns deshalb für die vielen Anwender der Meat Integrity Solution (MIS) in allen Bundesländern und im benachbarten Ausland, deren Vertrauen bestätigt wird.“

Nach dem dreifachen Sicherheitskonzept der Meat Integrity Solution (MIS) erhalten Eingabegeräte wie AutoFOM, FOM oder Waagen eine eindeutige Identität, die bei jedem Datenaustausch überprüft wird. Jeder Datensatz wird verschlüsselt und über vertrauenswürdige Pfade wie im Online-Banking gesendet. Drittens erhält jeder Datensatz mit der Speicherung auf dem MIS-Server zusätzlich eine digitale Signatur. Auch die Software selbst ist elektronisch signiert und zeigt eine unberechtigte Änderung oder einen unberechtigten Zugriff sofort an.

Die Meat Integrity Solution (MIS) von SLA eröffnet Unternehmen der Fleischbranche ein überregional und international anwendbares Konzept gegen Datenmanipulation und Falschdeklaration von Produkten. Zahlreiche Schlachtbetriebe im In- und Ausland setzen auf die international ausgerichtete, dezentrale Lösung. Vertrauen und Transparenz in der Lieferkette verbinden sich mit Effizienz bei der Erfüllung gesetzlicher Informations- und Dokumentationspflichten zu wirkungsvollem Verbraucherschutz.

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Risikoorientierte Fleischuntersuchung: Integrierte Produktionssysteme gefordert

August 11, 2014 By

Quakenbrück, 30. Juni 2014. Die SLA GmbH, Experte für Prozessoptimierung und IT-Lösungen in der Lebensmittelindustrie, bereitet Schlachthöfe und fleischverarbeitende Betriebe effizient auf eine Einführung der risikoorientierten Fleischuntersuchung vor. Als Voraussetzung hierfür gelten laufende Informationen an die Überwachungsbehörden – ebenso wie „integrierte Produktionssysteme“ für eine transparente und rückverfolgbare Dokumentation wesentlicher Daten der Tierhaltung bis zur Schlachtung.

Die risikoorientierte Fleischuntersuchung soll gesundheitliche Risiken minimieren sowie Zeit und Kosten sparen – doch zuvor müssen Schlachtbetriebe die Voraussetzungen dafür schaffen. Damit in Zukunft eine visuelle Fleischkontrolle am Schlachtband genügt und konventionelle Untersuchungen ebenso wie die Anwesenheit des Veterinärpersonals reduziert werden können, müssen die Betriebe vor jeder Schlachtung entsprechende Informationen liefern. Informationen aus der Lebensmittelkette gehören ebenso dazu, wie die Ergebnisse regelmäßiger Monitorings auf Basis von Befunddaten, die bei der Anlieferung und im folgenden Verarbeitungsprozess erhoben werden. Einen weiteren Schwerpunkt bildet eine transparente und rückverfolgbare Dokumentation. Mit der durchgängigen Branchenlösung ERP-Office Meat von SLA sind Schlachtbetriebe dafür bestens aufgestellt. Mit einem Software Add-on für das Anliefer-, Stall- und Buchtenmanagement unterstützt SLA nun all jene Betriebe, die noch nicht so weit sind: Von der Anlieferung über das Stall- und Buchtenmanagement bis zur Betäubung hilft das Modul bei der Erfassung, Bewertung und Dokumentation der ergriffenen Maßnahmen. Eine moderne Benutzeroberfläche für Tablet-PC und Mobilgeräte steht bereits bei der Annahme der Lieferungen zur Verfügung. Fahrzeug- und Stallparameter werden erfasst, Bewertungen der Veterinäre und getroffene Maßnahmen festgehalten. Eine Visualisierung des Stalls mit seinen Buchten zeigt den Beteiligten übersichtlich die Einhaltung von Ruhezeiten oder den Qualitätsstatus an. Sind alle Kriterien erfüllt, werden die Buchten entsprechend ausgetrieben und der Betäubung zugeführt – wenn möglich, übernimmt das System dabei sogar die Anlagensteuerung.

Sämtliche erfassten Informationen stehen automatisch am Schlachtband zur Verfügung. Sie werden um Tierwohl- und Tierschutzdaten ergänzt und bilden die Basis flexibler Auswertung und Dokumentation. Mit den Möglichkeiten einer vorherigen Schlachtplanung lässt sich der Personaleinsatz für risikoorientierte oder konventionelle Fleischuntersuchungen planen.

Speziell für die manipulationssichere Dokumentation der erfassten Daten hat SLA ihre Meat Integrity Solution entwickelt. Ohne Eingriffsmöglichkeiten von außen werden alle Informationen verschlüsselt auf einem redundanten Server gespeichert. Damit erfüllen Kunden der SLA schon heute die Anforderungen von morgen.

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Meat Integrity Solution für Transparenz und Sicherheit in der Fleischindustrie

Juli 31, 2013 By

Quakenbrück, 4. September 2013. Die SLA GmbH, Experte für Prozessoptimierung und IT-Lösungen in der Lebensmittelindustrie, hat vor zahlreichen Vertretern aus Politik und Wirtschaft eine neue, datensichere und dezentrale Meat Intergrity Solution vorgestellt. Schlachtbetriebe speichern damit Klassifizierungsdaten aus dem Eichbereich entspringend verschlüsselt und signiert auf einem eigenen Server. Nach Bedarf können sie Liefer- und Handelspartnern, Klassifizierungsdiensten und weiteren Kontrollinstanzen Zugriffsrechte einräumen. Die manipulationssicheren Daten sollen Transparenz, Effizienz und Sicherheit in der gesamten Lieferkette schaffen, den Verbraucher schützen und das Ansehen der gesamten Fleischwirtschaft stärken.

Nach dem Konzept der SLA werden Schlachtbetriebe in Zukunft die Tierdaten von branchenspezifischen Peripheriegeräten wie Fat-O-Meter (FOM), AutoFOM und Waagen ebenso wie Veterinärbefunde manipulationssicher verschlüsselt und signiert auf einem internen Meat Integrity Server ablegen. Spezielle Hardware ermöglicht die kostengünstige Anbindung älterer Geräte einschließlich der Verschlüsselung. „Damit erreichen die Betriebe eine ständige Rückverfolgbarkeit auf originäre Daten ohne Beeinträchtigung der Produktion und der Weiterverarbeitung in kaufmännischen Systemen“, erklärte Jörg Brezl, Geschäftsführer der SLA, bei der Präsentation in Quakenbrück. Über eine sichere Internetplattform können die Schlachtbetriebe ihren Partnern unter Erzeugern, Vermarktern und Abnehmern, sowie Klassifizierungsunternehmen und weiteren Kontrollinstanzen den Zugriff speziell auf die betreffenden Datensätze verleihen. Anhand einfacher Formeln lassen sich damit Klassifizierungen nachvollziehen, Abrechnungsdaten überprüfen und die erhaltene Lieferware bis zum Erzeuger rückverfolgen. Dieses Konzept beruht auf der freiwilligen Bereitschaft zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit. „Diese dezentrale Lösung wird für alle Beteiligten wesentlich kostengünstiger, als eine zentrale Datenhaltung mit entsprechendem Pflege- und Kontrollaufwand“, erklärte Paul Brand, Vorsitzender des Verbandes der Fleischwirtschaft e.V., zugleich Inhaber und Geschäftsführer des Pilotanwenders Brand Qualitätsfleisch GmbH & Co. KG in Lohne. „Außerdem verbleiben alle Daten zugriffssicher im Unternehmen.“ Die zentrale Pflege und Verwaltung der Zugriffsberechtigungen über ein Internetportal mit neuartiger Single Sign-on Technologie ermöglicht allen Partnern einen ortsunabhängigen Zugriff auf die dezentralen Daten in der Lieferkette. „Unsere Meat Integrity Solution stellt allen Nutzern unabhängig von ihrem Standort über die Grenzen hinweg die vorgesehenen Daten zur Verfügung“, erklärte Hermann Grevemeyer, Geschäftsführer der SLA. „Eine Lösung muss den tatsächlichen Marktbedingungen entsprechen, wenn sie Erfolg haben soll.“ Dies stellt SLA mit verschiedenen Maßnahmen auf unterschiedlichen Ebenen sicher: Neben dem laufenden Pilotbetrieb in mehreren Unternehmen wird die Meat Integrity Solution derzeit von der TÜViT nach den Kriterien für die höchste Sicherheitsstufe zertifiziert. Ein neuer Beirat soll zudem die Entwicklung beeinflussen und die Interessen von Erzeugern, Schlachtbetrieben, Weiterverarbeitern und Abnehmern wahrnehmen.

 

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Branchenvertreter für mehr Transparenz in der Fleischindustrie

Juli 31, 2013 By

Quakenbrück, 4. September 2013. Bei sonnigem Wetter trafen sich am 4. September führende Vertreter der Fleischindustrie, um sich über neue Sicherheitsstandards in der Datenverarbeitung zu informieren. Zu dem Branchentreffen mit anschließendem Grill-Workshop hatte die Software Logistik Artland GmbH (SLA) in Quakenbrück eingeladen. Im Mittelpunkt stand die von SLA entwickelte Meat Integrity Solution (MIS), die den gesamten Verarbeitungsprozess transparenter, sicherer und effizienter macht.

In lockerer Atmosphäre präsentierte die SLA erstmals vor Fachpublikum ihre Meat Integrity Solution (MIS). Mit der IT-Lösung können Datenverarbeitungsprozesse in der Fleischwarenindustrie sicherer gestaltet werden, um künftig Fleischskandale und Etikettierungsschwindel zu verhindern.

Im Gegensatz zur bisherigen IT-Verarbeitung speichert MIS sämtliche Daten aus dem Fleischverarbeitungsprozess – etwa von Waagen, von Klassifizierungssystemen wie dem FAT-O-Meter (FOM) oder dem AutoFOM  – in einer dezentralen Datenbank beim jeweiligen Verarbeitungsbetrieb verschlüsselt und unbeeinflussbar von Dritten. Damit werden Daten aus dem Eichbereich unabhängig von der eingesetzten Betriebssoftware für eine spätere Überprüfung gespeichert. Je nach Bedarf kann berechtigten Personen wie Landwirten, Viehhändlern, Veterinären, Vermarktern oder staatlichen Kontrollgremien per Sicherheitsschlüssel und persönlicher Kennung der Zugriff gestattet werden. Die manipulationssicheren Daten sollen Transparenz, Effizienz und Sicherheit in der gesamten Lieferkette schaffen, den Verbraucher schützen und das Ansehen der gesamten Fleischwirtschaft stärken.

 Derzeit wird MIS u. a. von der Brand Qualitätsfleisch GmbH & Co. KG im täglichen Betrieb getestet. Paul Brand, Geschäftsführer und Inhaber des Schlachtbetriebes und Vorsitzender des Verbandes der Fleischwirtschaft e.V., zu den bisherigen Erfahrungen: „Für uns ist MIS eine sichere und vor allem kostengünstige Lösung, um unseren Schlachtprozess nach innen und außen transparenter zu machen, ohne die Kontrolle über sensible Unternehmensdaten aus der Hand geben zu müssen. Mit dem System garantieren wir sämtlichen Interessenkreisen volle Rückverfolgbarkeit auf manipulationssichere Daten.“

Einen ähnlichen Handlungsbedarf sieht SLA-Geschäftsführer Jörg Brezl: „Nach den Negativschlagzeilen der letzten Monate ist die Fleischbranche gefordert, die Verarbeitung und Speicherung ihrer Daten zu überdenken und neu zu definieren. Daher wollen wir bis Ende des Jahres einen Meat Integrity-Beirat ins Leben rufen, der die weitere Entwicklung von MIS aktiv begleitet und  branchentypisch beeinflusst. MIS wird derzeit durch die TÜViT nach den höchsten Sicherheitsstandards zertifiziert.“

Kulinarischer Höhepunkt und Abschluss der Veranstaltung war der mehrgängige Grill-Workshop mit dem Österreichischen Doppel-Grillweltmeister Adi Matzek. Das hervorragende Fünf-Gänge-Menü mit Bierdosenhenderl, Beiriedschnitte und Nussmuffin wurde von allen Teilnehmern mit großem Enthusiasmus zubereitet und anschließend gemeinsam verzehrt.

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